Brauchen wir in Zukunft perfekte Kinder?

starke eltern – starke kinder

Informativ, spannend, unterhaltsam
Herausgeber: der DEUTSCHE KINDERSCHUTZBUND
Auch 2011 setzt das Jahresheft starke eltern – starke kinder des DKSB wieder auf bewährte Inhalte.
In fünf Rubriken deckt das Magazin alle Aspekte des Lebens mit Kindern ab: "Positionen & Projekte", "Familie & Co", "Erziehung & Entwicklung", "Kindergarten & Schule" und "Medien & Freizeit". Entsprechend breit sind die Schwerpunkte in der aktuellen Ausgabe angelegt: starke eltern – starke kinder geht der Frage nach, wie Berufstätigkeit und Familie zu vereinbaren sind, lässt eine „Patchwork-Mutter“ zu Wort kommen, macht praktische Vorschläge, um den Familienalltag möglichst stressfrei zu gestalten, und zeigt, wie ein sanfter Übergang vom Kindergarten oder der Kita in die Schule gelingt.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen: starke eltern – starke kinder ist ein spannendes und zeitgemäßes Magazin, das sich traut, Fragen zu stellen und Position zu beziehen.  Lesenswert!

 

 

Leseprobe als PDF laden
Jetzt bestellen

Download als E-Paper


Aus dem Inhalt:

1. Positionen & Projekte
Gut genug ist gut genug
Was macht gute Eltern aus? Übermenschliche Perfektion ist es sicher nicht. Trotzdem setzt der Anspruch, „gut“ zu sein, Eltern mehr denn je unter Druck und wirft eine ganze Menge Fragen auf: Dürfen gute Eltern Fehler machen? Sind Eltern wirklich für alles verantwortlich? Wie kann Elternschaft bei so vielen Vorgaben und Zwängen überhaupt gelingen?
Was ist ein Fremder?
Wie gehen Kinder auf Fremde zu? Meist ganz offen. Deutschland ist ein Einwanderungsland, da ist es wichtig, schon früh zu lernen, mit ihnen umzugehen, ihre Andersartigkeit anzuerkennen und sie als Bereicherung zu empfinden. Was kleine und große Kinder dazu meinen.
Freundschaft
Freunde machen unser Leben reich. Gehen gemeinsam mit uns durchs Leben, kennen uns oft besser, als wir uns selbst, unterstützen uns bedingungslos und waschen uns, wenn nötig, auch mal den Kopf. In ihrem neuen Bildband portraitiert die Fotografin Conny Wenk ein paar ganz besondere Freundschaften.

 

2. Familie & Co
Kunterbunter Mix: Patchworkfamilien
Papa, Mama, Kind(er) – diese klassische Besetzung einer Familie galt noch bis vor wenigen Jahrzehnten als üblich und „normal“. Doch mit der Familienrealität von heute stimmt dieses Bild längst nicht mehr überein: Rund 850 000 Kinder in Deutschland leben heute in Patchworkfamilien. Und die funktionieren nach ganz eigenen Regeln. Erfahrungsbericht einer (Patchwork-)Mutter.
Beruf und Familie – einfach nicht zu vereinbaren?
Wer Kinder hat und arbeiten geht, erlebt ihn täglich, den Spagat zwischen den Bedürfnissen der Familie und den Erfordernissen des Berufsalltags. Egal, wie gut Eltern organisiert sind, oft genügen schon Kleinigkeiten, um alle Planungen nutzlos werden zu lassen. Höchste Zeit, dass wir als Gesellschaft unsere Verantwortung erkennen und Eltern bestmöglich unterstützen. Beispiele, die Hoffnung machen.
Familienalltag ohne Stress
„Hektik und Stress im Alltag“, „Streit in der Familie“ und „der Versuch, Familie
und Beruf miteinander zu verbinden“ zählen laut einer Studie des Forsa Instituts
zu den größten Stressfaktoren. Muss das wirklich so sein? Nein, natürlich nicht. Welche – manchmal verblüffend einfachen - Möglichkeiten Mütter und Väter haben, den Stresspegel zu reduzieren.

 

3. Erziehung & Entwicklung
Lauter erste Male – Erziehung zur Selbstständigkeit
Bei der Geburt lässt eine Mutter ihr Baby zum ersten Mal los. Von nun an wird es jeden Tag ein bisschen selbstständiger, bis es schließlich erwachsen ist. Diesen Prozess unterstützend zu begleiten ist eine der wichtigsten und schwierigsten Aufgaben in der Erziehung – für Mütter wie Väter.
Mut zur Angst
Ängste, die im Kindesalter auftreten und denen nicht angemessen begegnet wird, können ein Leben lang in der Seele weitergären und sind schwer zu bändigen, wenn man die Ursache nicht ergründen kann. Was also können Eltern tun, um ihren Kindern zu helfen, bestimmte Angsterlebnisse durchzustehen und zu bewältigen?
Taschengeld – der nachwachsende Rohstoff?
Zu leicht, zu locker, zu ahnungslos – so geben Kinder und Jugendliche ihr von den Eltern monatlich zugestecktes Geld oft aus. Doch aus Irrtümern lässt sich lernen, zwischen Bedürfnis und Wunsch zu unterscheiden und sich nicht vom „Das will ich auch haben!“ steuern zu lassen. Einblicke in die Tarifverhandlungen zwischen Eltern und Kindern.

 

4. Kindergarten & Schule
Lisette Siek-Wattel: „Ich seh‘ die Kinder, wie sie sind.“
2009 kam „Lisette und ihre Kinder“ ins Kino, ein wunderbares Porträt der niederländischen Erzieherin Lisette Siek-Wattel, das landauf, landab das Publikum begeisterte. Beeindruckend nicht nur ihr pädagogisches Geschick, sondern auch die klare Haltung zu Frühförderdiskussionen, Elternehrgeiz und Bildungsangeboten im Kindergarten: „Druck hat da nichts zu suchen, nicht bei kleinen Kindern.“
Vom Kindergarten in die Schule - so gelingt der Übergang
Wer erinnert sich nicht an seinen ersten Schultag? An die Schultüte im Arm und den nagelneuen Ranzen auf dem Rücken? An den Stolz, die Neugier und die Aufregung? Unvergessen aber auch die Kommentare der „Großen“: „Jetzt beginnt der Ernst des Lebens“, und „Ab sofort ist es mit dem Spielen vorbei!“ Ambivalente Gefühle der Eltern und die Ungewissheit, was kommt, lösen bei Kindern starke Gefühle, auch diffuse Ängste aus. Umso wichtiger, den Nachwuchs beim Übergang in die Schule bestmöglich zu unterstützen.
Kein Stress mit den Hausaufgaben
Kaum ein Thema sorgt jeden Tag für so viel Ärger und Frust in Familien wie die Hausaufgaben. Unmotivierte Kinder, genervte Eltern, endlose Diskussionen – muss Lernen tatsächlich so mühsam sein? Muss es nicht, mit wenig Aufwand kann man dem Nachwuchs die tägliche Pflicht erleichtern.

 

5. Medien & Freizeit
Computerspiele- immer am Drücker?
Computerspiele sind bei vielen Kindern und Jugendlichen angesagt. Sie sind Thema im Freundeskreis und werden als derart reizvoll erlebt, dass sich viele junge Spieler am liebsten über mehrere Stunden am Tag und an mehreren Tagen in der Woche in virtuellen Welten aufhalten wollen. Erwachsene stehen dieser Leidenschaft oft kritisch gegenüber.
Leselust!
Lesen und Schreiben sind Kulturtechniken. Sie sind uns nicht angeboren, wir müssen sie lernen. Das ist mühsam, zugegeben. Dafür ist der Gewinn umso größer: die ganze Welt zwischen zwei Buchdeckeln!
Kinder brauchen Tiere
Was wären wir ohne Tiere? Die verschmuste Samtpfote und der treue beste Freund sind begeisterte Spielgefährten, geduldige Zuhörer und Freunde in der Not. Selbstlos und ohne Wertung begleiten sie kleine und große Menschen und bereichern ihr Leben.